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    Gott in Jesus sehen

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    Zu erkennen ist Gott an dem, was er geschaffen hat. Im Universum ahnen wir seine Erhabenheit und Schönheit. Ihn selbst sehen können wir nicht, denn er ist ewig und unnahbar. Doch in Jesus passiert das Ungeheure: Gott wird sichtbar.

    Das Christentum ist Glaube an en einzigen Gott, der nicht in seiner überweltlichen Erhabenheit bleibt, der nicht bloss eine Welt schafft, welche seine Grösse spiegelt, sondern sich selbst in diese Schöpfung hinein gibt (1).

    Den Zugang zu diesem Gott schafft Jesus von Nazareth. Das ist sein Anspruch. Um ihn dreht sich das Christentum (2), auf der Grundlage, die Gott in seiner Geschichte mit dem Volk der Israeliten gelegt hat.

    Himmel offen

    Unscheinbar ist Jesus aufgewachsen, wie andere Kinder, nachdem in der Nacht seiner Geburt Scharen von Engeln sichtbar aufgetreten waren (3).

    Als er sich im Jordan von Johannes taufen lässt, tut sich der Himmel auf und er sieht den Geist Gottes wie eine Taube auf sich herabkommen (4).

    Von diesem Geist geleitet und gestärkt, widersteht Jesus nach vierzigtägigem Fasten dem Satan, der ihm in einem Augenblick alle Reiche der Welt zeigt (5).

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    Im göttlichen Licht
    Die Menschen, denen er als Wanderprediger und Heiler begegnet, erleben ihn als einen der Ihren: Er spricht ihre Sprache, hat Hunger, geht im Staub und braucht zwischendurch Abstand. Einmal nimmt er drei seiner vertrauten Freunde mit auf einen Berg – und dort strahlt unvermittelt gleissendes göttliches Licht durch ihn hindurch, verwandelt ihn vor ihren Augen. Schockiert sehen die drei Freunde, dass sie nicht mehr mit Jesus allein sind: Zwei Gestalten stehen bei ihm und unterhalten sich mit ihm. Es müssen Mose und Elia sein… (6).

    Vater und Sohn
    Anstoss erregt Jesus bei frommen Juden mit der Behauptung, dass er Gott in Aktion sieht – und ihn als seinen Vater bezeichnet: „Mein Vater ist bis heute am Werk, und auch ich bin am Werk… Der Sohn kann nichts von sich aus tun, es sei denn, er sehe den Vater etwas tun; denn was dieser tut, das tut in gleicher Weise auch der Sohn” (7).

    Diese Abhängigkeit vom Vater ist das Geheimnis der Vollmacht von Jesus. Keine Krankheit, keine Schwäche – nicht einmal der Tod – ist stärker als sein Wort. Zu sehen sind Wunder über Wunder, die zeigen, dass Gott selbst am Werk ist (8).

    Nehmen dies seine vertrauten Freunde, die seit Jahren mit ihm unterwegs sind, nicht wahr? Erstaunt reagiert Jesus auf die Bitte von Philippus, ihm und den anderen den Vater im Himmel zu zeigen:

    ‘So lange schon bin ich bei euch, und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen! Wie kannst du sagen: ‚Zeig uns den Vater’? Glaubst du denn nicht, dass ich im Vater bin und der Vater in mir ist?’ (9)ç

    Horror
    Nicht Gott selbst, aber seine Herrlichkeit sehen: das ermöglicht Jesus Menschen, die ihm Wunder zutrauen (10).

    Das Horror-Schauspiel der Folterung und Hinrichtung am Kreuz allerdings, das mit alldem ein Ende macht, das Jesus statt auf den Thron ins Grab bringt – wie kann es ein Werk Gottes sein, wie kann Gott das zulassen?? Die meisten seiner engen Gefolgsleute mögen es nicht mit ansehen; sie verkriechen sich (11).

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    Wenn Sehen nicht genügt…
    Im Versteck sucht Jesus, am dritten Tag von Gott auferweckt, die verschreckten Anhänger auf. Durch die verschlossene Tür tritt er ein, mit verwandeltem Leib, der sich nicht nur betrachten, sondern auch betasten lässt. Thomas, der beim ersten Mal nicht dabei ist und se41253inen Freunden, die ihm davon erzählen, nicht glauben kann, darf eine Woche später den Wunden am Leib von Jesus mit seinen Händen nachfahren. Jesus kommentiert: „Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig, die nicht sehen und doch glauben!” (12).

    Hoch hinauf
    Seinen elf vertrauten Freunden gewährt Jesus auch das Letzte: Sie sehen ihn in den Himmel auffahren – bis ihn eine Wolke Gottes ihren Augen entzieht (13).

    Damit sind sie vorbereitet für die Mission, die Jesus ihnen als Aposteln aufgetragen hat: von ihm, seiner Person, seinem Werk, seinem Leiden, Sterben und Auferstehen unter den Völkern Zeugnis abzulegen und sie die Wege Gottes zu lehren (14).

    Paulus, ein gelehrter Pharisäer, der die ersten Christen bekämpft, wird durch eine Begegnung mit dem auferstandenen Christus geblendet und dann, bei der Heilung seiner Augen, zum Apostel berufen (15).

    Der Theologe fasst zusammen, was die Bibel über das Sehen Gottes sagt, und bezieht den alttestamentlich-jüdischen Hintergrund mit ein:

    Verwandlung
    – Gott ist „der selige und alleinige Herrscher, der König der Könige und Herr der Herren, der allein Unsterblichkeit hat, der im unzugänglichen Licht wohnt, den kein Mensch je gesehen hat noch zu sehen vermag” (16).

    – Die Gnade Gottes „ist jetzt sichtbar geworden im Erscheinen unseres Herrn Jesus Christus. Er hat den Tod besiegt und hat aufleuchten lassen Leben und Unsterblichkeit, durch das Evangelium” (17).

    – Christen „schauen mit aufgedecktem Antlitz die Herrlichkeit des Herrn wie in einem Spiegel und werden so verwandelt in die Gestalt, die er schon hat, von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, wie der Herr des Geistes es wirkt” (18).

    – Ihre Erwartung richtet sich auf den Tag, an dem Jesus in die sichtbare Welt zurückkehrt, „wenn Jesus, der Herr, vom Himmel her erscheint mit den Engeln seiner Macht, in loderndem Feuer. Dann wird er Vergeltung üben an denen, die Gott nicht kennen und die dem Evangelium Jesu, unseres Herrn, nicht gehorchen” (19).

    Gott selbst – da!
    Jesus ist der Sohn Gottes, der Abglanz seiner Herrlichkeit, das Abbild seines Wesens (20).

    Menschen, die dies glauben, werden sich ihm unterstellen und sich von ihm charakterlich umgestalten lassen wollen (21).

    Sie werden bei ihm sein, wenn die Zeit in der Ewigkeit aufgeht – sie werden „ihn sehen, wie er ist” (22).

    Mit dieser Erwartung endet die Bibel (23): Gott verwandelt die Menschen, die ihn ehren und ihm gehören, schliesslich in einer Weise, dass er bei ihnen sein kann. Der Seher Johannes schreibt: „Ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde… Siehe, die Wohnung Gottes bei den Menschen! Er wird bei ihnen wohnen… Gott selbst wird mit ihnen sein, ihr Gott. Und abwischen wird er jede Träne von ihren Augen.”

    (1) Unübertroffen fasst dies Johannes im Eingang zu seinem Evangelium in Worte (die Bibel, Johannes, Kapitel 1, Verse 1-18).

    (2) Das Christentum ist Glaube an den einen Gott, der alles geschaffen hat, im Gegensatz zu allen Religionen mit vielen Gottheiten. Und es ist – im Unterschied zu Judentum und Islam – Glaube in Christus, durch den Gott Mensch wurde und die Menschen mit sich versöhnte.

    (3) Lukas 2,9-14

    (4) Matthäus 3,16

    (5) Lukas 4,5

    6) Matthäus 17,1-13; Markus 9,2-13; Lukas 9,28-36: An der Tatsache, dass alle drei synoptischen Evangelien die Verklärung berichten, zeigt sich ihre zentrale Bedeutung. Johannes bezieht sich später darauf, ganz explizit Petrus: 1. Johannes 1,1; 2. Petrus 1,18.

    (7) Diese Sätze stellt Johannes (5,17-19) an den Anfang des Konflikts von Jesus mit den Führern des jüdischen Volks in Jerusalem: Sie vernehmen darin den Anspruch Jesu, dass er sich Gott gleichstellt.

    (8) So verweist Jesus die Boten des zweifelnden Täufers auch auf das, was sie sehen können: Matthäus 11,4-5. Die symbolträchtigsten Wunder sind die Heilungen von Blinden; ihr Sinn wird ausgeführt in Johannes 9,32.33 und 39-41.

    (9) ein Teil der Unterhaltung am Abend vor der Verhaftung, Johannes 14,6-10.

    (10) Das Wort zu Marta, vor der Auferweckung ihres Bruder Lazarus, ist wohl eines der herausforderndsten im Neuen Testament: „Habe ich dir nicht gesagt: ‚Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen’?” Johannes 11,40.

    (11) im Gegensatz zu den Frauen, die Jesus nachgefolgt sind, Johannes 19,25-26.

    (12) Johannes 20,19-29

    (13) Lukas berichtet die Himmelfahrt kurz am Ende seines Evangeliums, 24,51, ausführlicher in Apostelgeschichte 1,9-11. Im Markus-Evangelium wird betont, dass Jesus dabei den Platz des Herrschers zur Rechten Gottes einnahm, 16,19.

    (14) Apostelgeschichte 1,8; Matthäus 28,18-20
    (15) Apostelgeschichte 9. Dass er Jesus Christus selbst sah, prägt ihn für sein ganzes Leben: 1. Brief an die Korinther 9,1.

    (16) 1. Brief an Timotheus 6,15.16.

    (17) 2. Brief an Timotheus 1,9-10.

    (18) 2. Brief an die Korinther 3,18, nach der Neuen Zürcher Übersetzung. Das Antlitz ist aufgedeckt, nicht wie bei Mose, dessen Gesicht beim Empfang von Gottes Offenbarungen zu leuchten begann (2. Mose 34,29-35), von einer Decke verhüllt.

    Im ersten Brief an die Gemeinde hat Paulus formuliert: „Denn jetzt sehen wir alles in einem Spiegel, in rätselhafter Gestalt, dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt ist mein Erkennen Stückwerk, dann aber werde ich ganz erkennen, wie ich auch ganz erkannt worden bin” (13,12).

    (19) 2. Brief an die Thessalonicher 1,7-8.

    (20) Der Brief an die Hebräer beginnt mit einer knappen Schilderung der unvergleichlichen wesenhaften Majestät von Jesus und führt dann aus, wie er sich zugunsten der Menschen, als ihr Retter erwies.

    (21) Hebräer 12,14: „Ohne Heiligung wird niemand den Herrn schauen”!

    (22) 1. Brief des Johannes 3,2.

    (23) Offenbarung 21,1-22,5 .

    Autor: Peter Schmid
    Quelle: Jesus.ch
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