ANASAYFA Forum TURKISCH CHRISTLICHE FORUM (auf Deutsch) Nachrichten Polizei Verhindert Anschläge In Deutschlandm

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    0,6752,7001721-render-L2-,00.jpgBildquelle dpaEiner der Verdächtigen nach seiner Verhaftung

    Polizei verhindert Anschläge in Deutschland
    ZDF-Informationen: Flughafen und NATO-Basis im Visier

    Discos, US-Einrichtungen und Flughäfen in Deutschland: Das sind offenbar die Ziele von drei Terrorverdächtigen gewesen, die im Sauerland festgeommen worden sind. Generalbundesanwältin Harms sagte, “massive Bombenanschläge” seien vereitelt worden.

    Die drei mutmaßlichen islamistischen Terroristen wurden nach monatelangen Ermittlungen gefasst. Weitere sieben Verdächtige stehen im Fokus der Ermittler. Davon sind nach Angaben der Bundesanwaltschaft fünf namentlich bekannt.

    Die drei Festgenommenen hätten aus Hass auf die USA gleichzeitig Autobomben vor mehreren US-Einrichtungen zünden und so ein möglichst großes Blutbad anrichten wollen, sagten Generalbundesanwältin Monika Harms und der Chef des Bundeskriminalamts (BKA), Jörg Ziercke, am Mittwoch bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in Karlsruhe.

    Frankfurter Flughafen im Visier

    Nach ZDF-Informationen wollten die mutmaßlichen Terroristen auch einen Bombenanschlag auf den Frankfurter Flughafen verüben. Außerdem sollen sie die NATO-Militärbasis Ramstein im Visier gehabt haben. Ziel seien auch Diskotheken werden, in denen sich amerikanische Bürger aufhielten. Einer der Festgenommenen soll sogar bereit gewesen sein, einen Selbstmordanschlag in Deutschland zu verüben.

    ]0,6752,7001751-render-A6-,00.jpg reutersIn diesem Haus wurden die Männer festgenommen.

    Der von den Terrorverdächtigen in Deutschland beschaffte Grundstoff – zwölf Fässer mit 730 Kilogramm Wasserstoffperoxid-Lösung – hätte laut Ziercke für eine höhere Sprengkraft als bei den Anschlagen von Madrid und London genügt. Die Männer – zwei zum Islam konvertierte Deutsche und ein Türke – werden der Terrorgruppe Islamische Dschihad-Union zugerechnet. Der Zugriff erfolgte am Dienstag im nordrhein-westfälischen 900-Seelen-Ort Oberschledorn, als die Gruppe abtauchen wollte. Die Männer hatten schon mit dem Bombenbau begonnen.

    Zitat

    Es handelte sich um die gefährlichste Bedrohung, die wir in den vergangenen Jahren hatten

    Ein Ermittler gegenüber dem ZDF

    Hintergrund der geplanten Anschläge könnte der bevorstehende Jahrestag der Terror-Anschläge in den USA vom 11. September 2001 sein. “Aber auch die bevorstehende Entscheidung des Bundestages zur Verlängerung des Afghanistan-Mandats der Bundeswehr könnte eine große Rolle gespielt haben”, sagt ZDF-Experte Theveßen. “Es handelte sich um die gefährlichste Bedrohung, die wir in den vergangenen Jahren hatten”, sagte ein Ermittler dem ZDF.

    Haftbefehle gegen Festgenommene

    Gegen die Verdächtigen erließ der Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof Haftbefehle wegen des dringenden Verdachts der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung. Nach ZDF-Informationen handelt es sich bei den Festgenommenen um die beiden deutschen Konvertiten Daniel S. aus Saarbrücken und Fritz G. aus Ulm sowie Adem Y. aus Langen in Hessen.

    Der Weg der Terrorverdächtigen bis Oberschledorn

    Harms sprach von einer der bislang schwerwiegendsten Anschlagsplanungen in Deutschland. “Heute ist aus unserer Sicht ein guter Tag für die Sicherheit in Deutschland.” Zugleich habe sich jedoch gezeigt, dass Deutschland Anschlagziel des internationalen islamistischen Terrorismus und nicht nur Ruheraum für Terroristen sei. Für die Bevölkerung habe keine Gefahr bestanden, weil die Sicherheitsbehörden rechtzeitig informiert gewesen seien.

    Ziercke zufolge wurden die in Terrorcamps in Nordpakistan ausgebildeten Verdächtigen seit sechs Monaten von rund 300 Beamten beobachtet. Mitte Juli gelang es der Polizei sogar, den Inhalt der Fässer gegen eine stark verdünnte Lösung auszutauschen. Laut Bundesanwaltschaft sind sie zwischen 21 und 28 Jahre alt.

    Streit um Online-Durchsuchungen

    Der Fahndungserfolg heizte den Streit über Online-Durchsuchungen von Computern weiter an. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) bestand auf dem Ermittlungsmittel und erklärte, auch die Terroristen nutzten alle modernen Kommunikationsmittel.

    “Alle Sicherheitsbehörden sind sich einig, dass wir die Online-Durchsuchung brauchen”, sagte Schäuble im heute-journal. Das Verfahren solle nur in Ausnahmefällen und unter richterlicher Kontrolle angewendet werden. Justizministerin Brigitte Zypries (SPD) und Oppositionspolitiker betonten dagegen, der mit klassischen Mitteln erreichte Fahndungserfolg zeige, dass Online-Durchsuchungen nicht zwingend seien.

    Alle Politiker lobten den großen Erfolg der Sicherheitsbehörden. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte, ohne die Computer-Durchsuchungen direkt anzusprechen, der Vorgang zeige auch: “Terroristische Gefahren sind nicht abstrakt, sondern real.” Den zuständigen Behörden müssten alle Möglichkeiten gegeben werden, Aufklärung zu betreiben.

    Kontakt zu El Kaida

    Nach Zierckes Worten steht die Islamische Dschihad-Union in engem Kontakt mit dem Terrornetzwerk El Kaida: Genaue Anschlagziele gab es dem BKA-Chef zufolge noch nicht, die Terroristen hätten aber sowohl militärische US-Einrichtungen als auch vorwiegend von US-Bürgern genutzte Discotheken und Restaurants im Visier gehabt. Einer der Festgenommenen habe Ende 2006 Kasernen im hessischen Hanau ausgespäht.

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